Markt Massing

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Kirchen in Massing

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Pfarrkirche Massing

St. Stephan
Die spätgotische, gänzlich veränderte Anlage stammt aus der 2. Hälfte des 15. Jh. und war der Oberdietfurter Kirche ähnlich. Später eingefügt wurden die zwischen den Streibepfeilern eingebauten Seitenkapellen.

Der Taufstein aus Untersberger Marmor stammt aus dem Jahre 1483. Die neugotischen Altäre wurden nach den Zeichnungen von Pfarrer Asanger gefertigt, 1964 entfernt und 1988 mit teilweisen Ergänzungen und nach grundlegender Restaurierung wieder eingebaut.

Orginale sind die beiden Engel neben dem Tabernakel und der Mittelfigur. Aus der Ursprungskirche stammt der spätgotische Hochaltartisch.

Das Ölbild des hl. Bruder Konrad nördlich des Volksaltars ist ein Werk der Massinger Künstlerin Berta Hummel.
 

 

 


 

Wallfahrtskirche Anzenberg

Mariä Heimsuchung
Die Wallfahrtskirche wurde 1757 geweiht und ist wohl das schönste Beispiel einer Rokokokirche im Landkreis.

Der Hochaltar ist das Werk des Griesbacher Bildhauers Wenzel Jorhan (1746), das Gnadenbild der Madonna in der Mittelnische des Altars eine spätgotische Arbeit um 1520 aus der Leinberger Werkstatt, Landshut. Sie stand ursprünglich in der früheren Wallfahrtskirche, in der Nähe des Anzenberger Schlosses (beim Oberbauern)
 

 

 


 

Marktkapelle

Sieben Schmerzen Mariens
An Stelle einer barocken "Missionskapelle" entstand 1839 in der Mitte des Marktplatzes am Ort der ehemaligen Fleischbänke die neue Kapelle im neuromanischen Stil.

Links und rechts am Hochaltar sind auf einem Podest zwei herrliche Figuren aus der Zeit des Rokoko angebracht: St. Sebastian und St. Florian. Ein großes Ölgemälde zur Rechten zeigt eine Brandkatastrophe am unteren markt massings aus dem Jahre 1840, gemalt noch im selben Jahr von A. Haas (Eggenfelden).

Eng mit der Marktkapelle verbunden ist die große Linde, nicht nur aus optischen Gründen: Sie wurde 1901 anlässlich des 80. Geburtstages des damaligen Prinzregenten Luitpold von Bayern gepflanzt.
 

 

 


 

Pfarrkirche Oberdietfurt

Johannes der Täufer
Die spätgotische Anlage wurde im letzten Drittel des 16. Jh. als dreischiffiger Rohziegelbau in stilistischer Anlehnung an Eggenfelden erbaut. Chor und Langhaus sind mit einem Netzrippengewölbe ausgestattet. Unter Verwendung älterer Stücke ist diese bedeutende Pfarrkirche ebenfalls spätgotisch ausgestattet.

Chro und Scheidbögen ziert ein Freskenzyklus von Antoni Scheitler aus dem Jahre 1765. In den Jahren 1986/87 fand eine umfangreiche Innenrenovierung statt.
 

 

 


 

Moosvogl

Kirche St. Nikolaus
Moosvogl gilt als ältester Ort im Landkreis (bereits 763 n. Chr. urkundlich erwähnt).

Das Kirchlein gehört der 2. Hälfte des 15. Jhd. an und ist ein schönes Beispiel für den kleinen spätgotischen Ziegelbau der Gegend. Ursprünglich war die gesamte Kirche im spätgotischen Stil bemalt.

Altar: neugotisch mit hl. Sebastian, hl. Laurentius, hl. Nikolaus, hl. Stephan und hl. Florian.
 

 

 


 

Friedhofskapelle

Am Platz des ehemaligen Leichenhauses mit Kriegergedächtniskapelle aus der Mitte des 19. Jh. wurde wegen Baufälligkeit unter Verwendung brauchbarer Teile eine neue Kapelle heutiger Prägung im Ruinenstil der Romanik 1981 geschaffen und 1990 durch Verputz und Einbau einer Holzdecke verändert.
 

 

 


 

Pfarrkirche Staudach

St. Corona
Die Kirche entstand in der jetzigen Form um 1480-1490. Sie ist eine spätgotische Anlage mit eingezogenem Chor, dreischiffigem Langhaus und Westturm. Die in einem Gewölbezwickel aufgemalte Jahreszahl 1488 wird als älteste Wallfahrerhandschrift gewertet.

Die Staudachter Kirche gehört architektonisch zu den besten Arbeiten unter den spätgotischen Kirchen des Bezirks. Am Äußeren ist der Blankziegelbau von selten monumentaler Wirkung. Im Inneren erzielt der Kontrast zwischen den Pfeilhöhen einen glücklichen Raumeindruck.
 

 

 


 

Kapelle Kollersaich

Mutter Gottes
Durch ein vorbildliches Zusammenwirken der Dorfgemeinschaft konnte die seit 1959 bestehende Kapelle renoviert und im Sommer 1999 eingeweiht werden. Das ursprüngliche Gotteshaus stand beim Anwesen Wagenhuber.
 

 

 


 

Hochholding

Nebenkirche Petrus und Paulus
Das Kirchlein wurde um 1400 errichtet und später verändert. Der zweiseitige Rokokoaltar (um 1750/60) wird auf den seitlichen Podesten von den spätgotischen Figuren der Kirchenpatronen St. Petrus und St. Paulus (um 1520) flankiert. In der Mittelnische steht die Holzfigur von St. Johannes Nepomuk. Das Fresko im Chor stammt aus dem 14. Jh.

Renovierung 1965/66 (innen), 1968-72 (außen).
 

 

 


 

Morolding

Nebenkirche Jakob der Ältere und Bartholomäus
Eine einfache Anlage des frühen 18. Jh., Chor und Langhaus mit Tonnengewölbe und gefalteten Stichkappen. Der zweisäulige Spätrokokoaltar (um 1760) zeigt im Altarblatt St. Jakob und Bartholomäus. Im Chor steht eine spätgotische Marienfigur mit Jesuskind und Weltkugel (um 1500). Renovierung 1982-84.
 

 

 


 

Wolfsegg

Nebenkirche St. Martin
Die langgestreckte Anlage aus dem 15. Jh. wurde im 18. Jh. umgebaut. Zwei glatte und zwei gefundene Säulen stützen den Spätbarockaufbau. St. Martin auf dem Altarblatt und die lebensgroße, barocke Holzfigur von St. Apollonia im Langhaus schmücken das Kirchlein. 1996 im Außenbereich renoviert.
 

 

 


 

Saulorn

St. Emmeram
Die schöne Nebenkirche ist dem Regensburger Bistumsheiligen Emmeram gewidmet und wurde im 18. Jh. unter Verwendung bereits bestehender Mauern errichtet.

Einziger architektonischer Außenschmuck ist der achtseitige Dachreiter mit Zwiebel. Das Altarbild zeigt die heiligen Bischöfe Wolfgang, Emmeram und Benno (Mitte 18. Jhd.).