Baugebiet Massing West:

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Bebauungsplan Massing West
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Das Baugebiet nach der Änderung im Sinne von Feng-Shui |
Entwicklung des Bebauungsplanes Massing - West
Zum ersten Mal hat sich eine Gemeinde dazu entschlossen, einen Bebauungsplan nach Kriterien von Feng-Shui, Geomantie und Radiästhesie zu gestalten. Obwohl bereits ein nahezu abgeschlossenes Planungskonzept vorlag, entschied der Marktrat am 21. August 1997, eine Untersuchung auf Erdstrahlen und Wasseradern und ihre Auswirkungen durchzuführen mit der Bereitschaft, die Ergebnisse in die weitere Planung einfließen zu lassen.
Die Idee geht zurück auf die Initiative von Herrn Laumer der Coplan Ingenieurgesellschaft auf Eggenfelden, die bereits positive Erfahrungen in der eigenen Baupraxis mit Geomantie und Feng-Shui gemacht hatte. So entstand eine neue Planvariante, ausgearbeitet von dem Architekturbüro Hofmeister in Massing unter Beratung von der Architektin M. Alessandra Dylla von Kontext Corporate Architecture München.
Sie hebt sich entscheidend von den ersten Planungen ab. Nun werden .Störzonen", .Kraftlinien" oder .Leylines" berücksichtigt, was dazu beitragen soll, dass sich die Menschen in dem neuen Wohngebiet wohlfühlen, dass sich Harmonie und Gleichgewicht einstellt, Vitalität und Widerstandskraft gegen Krankheiten aufgebaut werden können, und nicht zuletzt, Produktivität und Effektivität der Firmen gesteigert werden, die sich dort ansiedeln.
Die neue Anordnung der Häuser und Straßenzüge bemüht sich, auf die verschiedenen Energiezonen der Erde einzugehen. Eine Schwierigkeit hatten die Planer zu bewältigen, als es zum Beispiel galt, eine diagonal durch das Baufeld laufende ca. 20 m breite Störzone von der Bebauung freizuhalten, die von Christian Söhmisch festgestellt wurde. Hier befindet sich nun eine Straße mit Vorgartenzone. Daraus ergab sich die geschwungene herzförmige Anordnung der Gebäude im östlichen Bereich. Eine weitere Störung im südlichen mittleren Bereich wird ebenfalls von einer Bebauung freigehalten, dicht bepflanzt und als Regenauffangbecken verwendet. Für die Beratung dieses Teils hat Frau Dylla Andrea Herzog in Zusammenarbeit mit Christian Ufer, Landschaftsarchitekt aus Starnberg hinzugezogen.
Im Gewerbebereich befindet sich ein positives Kraftfeld, das nicht überbaut wird, sondern in der Freiflächengestaltung freigehalten und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Viele andere Punkte wurden in der gleichen Weise bearbeitet. Die Bauparzellen werden jetzt etwas größer, dafür um sieben weniger. Die Nutzung als Mischgebiet im nördlichen Bereich zur Staatsstraße ist geblieben, es kann sich dort auch entlang des Riegelbaches Gewerbe ansiedeln.
Nach ersten Berechnungen des Ingenieurbüros Coplan werden sich die Kosten für die Siedlungserschließung durch die Neukonzeption vermutlich sogar etwas günstiger entwickeln. Die Markträte waren sich einig, dass die neue Planung wesentlich lockerer und harmonischer aussieht, als die orthogonale Erstanordnung der Häuserreihen. Bürgermeister Lothar Müller, der in ausführlichen Gesprächen das neue Konzept den Fachstellen der Bauämter vorstellte, machte die Erfahrung, dass diese die neue Konzeption sehr begrüßten.
Der schlanke Bebauungsplan lässt den Bauherren viel Raum für eigene Gestaltung. Bestimmt werden soll lediglich die Festsetzung auf zwei Wohneinheiten je Parzelle, eine maximale Traufhöhe von 6,50 Metern, keine bestimmte Dachform, jedoch eine Dachneigung von 18 bis 30 Grad. Der Verzicht, Satteldächer wie üblich durchgängig festzulegen, geht auf Feng-Shui zurück, eine alte chinesische Lehre, mit der Harmonie in- und außerhalb von Gebäuden erzeugt wird. Dabei wird großer Wert auf die Vielfalt der Elemente gelegt. Alle fünf Elemente nach Feng-Shui sollen berücksichtigt werden; durch eine ausschließliche Verwendung von Satteldächern würde nur das Element .Feuer" einseitig betont.
Dass Feng-Shui den Niederbayern nicht fremd ist, zeigt die Tatsache, dass schon die Massinger Vorfahren bei der Anlage ihrer Markthäuser diese Vielfalt der Elemente hervorragend umgesetzt haben: mit Blendgiebeln und runden Ausläufern, nicht zu steilen Satteldächern, Walm und Gauben und abgeschwächten Spitzen wurden alle Elemente harmonisch dargestellt.
Zeitlicher Abriss
| 1994 | Erstes Bebauungskonzept (reine Wohnbebauung) |
| August 1997 | Erster Vorschlag für "entstörtes Wohnen" in Bezug auf Wasseradern |
| 20. August 1997 | Geomantie und Feng-Shui werden Bürgermeister Müller vorgestellt |
| 21. August 1997 | Marktratsbeschluss für eine vollständige geomantische Untersuchung des Baufeldes |
| 04. September 1997 | Seminar "Feng-Shui" mit Teilnahme von Bürgermeister Müller |
| 25. Oktober 1997 | Erster Pressetermin vor Ort |
| Oktober 1997 | Untersuchung Geomantie und Feng-Shui |
| 27. Oktober 1997 | Geomantische Untersuchung in den Vermessungsplan einarbeiten |
| 09. Dezember 1997 | Vortrag "Feng-Shui" und Vorstellung des geänderten Bebauungsplanes vor Marktrat |
| 18. Dezember 1997 | Umarbeitung des vorhandenen Bebauungsvorschlages |
| 12. Januar 1998 | Einarbeiten weiterer Änderungen |
| 19. - 21. Januar 1998 | Weiterverfolgen der "Feng-Shui" - Maßnahmen (Garagen, Grundstückform, ...) |
| bis 13. März 1998 | Öffentliche Auslegung |
| Bis 16. April 1998 | Erschließungsplanung |
| Ab 08. Juni 1998 | Baubeginn |
| 11. Dezember 1998 | Fertigstellung Rohausbau |
| Mai 1999 | Beendigung der Erschließungsarbeiten |
| Mai 1999 | Die ersten Häuser entstehen |
Es sind nur noch 2 Bauparzellen frei (846 qm und 655 qm), sowie eine größere Parzelle im Mischgebiet an der Staatsstraße.
Noch freie Grundstücke im Baugebiet Massing-West Download
Gründstücksfragen sind an Herrn Bürgermeister Auer zu richten.
Tel. 08724/9616-0 auer@massing.de







